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Vergleich

Gastronomie-Controlling-Software im Überblick.

„Welche Software brauche ich, um meinen Betrieb zu steuern?“ ist keine sinnvoll beantwortbare Frage, weil ein Tool nie reicht. Was Sie wirklich brauchen, hängt davon ab, welche Schicht des Steuerungs-Stacks Sie heute schon abgedeckt haben. Hier sehen Sie die fünf Kategorien, was sie tun und welche Tools wann passen.

Stack

Fünf Kategorien, fünf Schichten

Ein realistischer Steuerungs-Stack besteht typischerweise aus mindestens drei dieser Schichten. Wer alle drei nutzt, Kasse, Schichtplanung und Buchhaltung, sollte über Schicht 5 (Profitabilitäts-Analytik) nachdenken.
Schicht 1

POS / Kassensysteme

Zweck: Operatives Geschäft an der Theke und am Tisch

Beispiel-Tools: orderbird, Gastronovi POS, Lightspeed Restaurant, SumUp POS

Brauchen Sie für jede Kasse, jeden Bezahlvorgang, jede Bestellung. Reporting ist meist eingebaut, aber operativ, keine Szenarien, keine Forecasts.

Schicht 2

Schichtplanung

Zweck: Mitarbeiter-Verwaltung und Schichtpläne

Beispiel-Tools: Papershift, Planday, Personizer, Shyft

Wer Stunden, Schichten, Mitarbeiter-Self-Service und Lohnabrechnungs-Anschluss braucht, ist hier richtig. Profit-Sicht fehlt typischerweise.

Schicht 3

Buchhaltung & ERP

Zweck: Rechnungen, Belege, Steuern, BWA

Beispiel-Tools: SevDesk, DATEV, lexoffice

Pflicht für saubere Steuer- und Buchhaltung. Reporting reicht für die GuV, aber selten für operative Steuerung.

Schicht 4

All-in-One-Plattformen

Zweck: Operativ-Komplett: Kasse + Reservierung + Marketing

Beispiel-Tools: Gastronovi, Lightspeed Restaurant Suite

Komfortabel für Einzel-Setups, weniger flexibel beim Tool-Wechsel. Profit-Tiefe meist begrenzt.

Schicht 5

Profitabilitäts-Analytik

Zweck: Szenarien, Forecasts, Filialvergleich

Beispiel-Tools: Biber-Twin

Ergänzt POS, Schichtplanung und Buchhaltung um analytische Tiefe. Beantwortet: Was bringt eine Entscheidung netto?

Empfehlung

Wie Sie sinnvoll auswählen

Statt das günstigste All-in-One zu suchen, denken Sie in Schichten. Pro Schicht ein Tool, das gut ist, und alle Tools, die Daten austauschen können.
  1. Schicht 1 (POS): Wählen Sie ein Kassensystem, das zu Ihrem Konzept passt, iPad-basiert, klassisch oder mobil. Achten Sie auf saubere CSV-Exporte oder API.
  2. Schicht 2 (Schichtplanung): Wenn Sie mehr als 5–8 Mitarbeiter haben, lohnt sich ein dediziertes Tool. Bei kleineren Teams reicht oft eine Tabelle.
  3. Schicht 3 (Buchhaltung): Pflicht. Stimmen Sie die Wahl mit Ihrer Steuerkanzlei ab.
  4. Schicht 4 (All-in-One): Optional, meistens Komfort-Mehrwert, der Flexibilität kostet.
  5. Schicht 5 (Profitabilität): Sobald Schicht 1–3 stehen, gewinnt Schicht 5 an Wert. Biber-Twin liefert die analytische Klammer.

Häufige Fragen

Fragen zur Tool-Auswahl

Nein. Drei sind für die meisten Betriebe ausreichend (POS, Buchhaltung und ggf. Schichtplanung). Schicht 5 lohnt, sobald Sie Profitabilitäts-Steuerung professionalisieren wollen.

Häufig gestellte Fragen, Antworten im Volltext

Brauche ich wirklich fünf Tools?
Nein. Drei sind für die meisten Betriebe ausreichend (POS, Buchhaltung und ggf. Schichtplanung). Schicht 5 lohnt, sobald Sie Profitabilitäts-Steuerung professionalisieren wollen.
Was ist der größte Fehler beim Tool-Auswahl in der Gastronomie?
Auf ein einziges All-in-One zu setzen, das alle Schichten abdeckt, und dann beim Wechsel feststellen, dass die Daten nicht mitgenommen werden können. Tool-Trennung ist mittelfristig fast immer billiger.
Wie integriert Biber-Twin sich in einen bestehenden Stack?
Über native Anbindungen (SumUp, SevDesk) oder CSV-Import. Das funktioniert mit den meisten POS- und Schichtplanungs-Tools.
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